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Paypal sperrt eZigaretten Hersteller in China

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Nun hat es leider auch die ersten aus der eZigaretten Branche getroffen. Paypal entzieht die Nutzungsrechte an ihrem Zahlungssystem den chinesischen eZigaretten Herstellern und Händlern. Nach Auskunft unserer Zulieferer ist die Sperre bei einigen seit Dezember 2020 aktiv, bei manchen erst seit dem Januar 2021.

Paypal stellt grundsätzlich die wichtigste Zahlungsmethode im gesamten Online-Handel, national sowie international, dar. Viele Händler bestätigen, dass mehr als 70 Prozent aller Bestellungen mit Paypal abgeschlossen werden. Das ist letztlich auch der bestehenden Diversität innerhalb der Zahlungsweisen von Paypal geschuldet. Kunden können bequem per Rechnung, Lastschrift oder Sofort-Abbuchung vom Paypal-Konto wählen. Auch eine Paypal Kreditkarte mit Cash-Back wird seit Kurzem angeboten.

Was nutzt das umfangreiche Service-Angebot, wenn sich Paypal immer mehr Nutzergruppen verschließt? Sind eZigaretten Händler nun auch in Europa gefährdet? Wird die eZigaretten Industrie nach der CBD Branche als nächstes den Paypal-Richtlinien zum Opfer fallen?

Seit 2017 gibt es seitens Paypal ein striktes Vorgehen und Sperren der Konten von CBD Händlern und Herstellern. Wir waren selbst davon als einer der Ersten betroffen und haben darüber berichtet. Es gibt mittlerweile keine Online-Händler von CBD Produkten, welche Paypal als Zahlungsweise anbieten. Das hat natürlich anderen Zahlungsanbietern wie KLARNA (inklusive SOFORT.de), DHL Nachnahme und Kreditkartenzahlung einen Auftrieb gegeben. Leider gibt es auch bei Kreditkartenanbietern und Bankinstituten erhebliche Probleme bei der Akzeptanz von CBD Händlern, über Umwege (z.B. DialXS) kann man seinen Kunden jedoch eine breite Palette an Zahlungsmöglichkeiten anbieten. Aktuell wird bei unseren Herstellern in China Alibaba Pay und Banküberweisung angeboten.

Ende 2020 haben wir von den ersten Sperrungen von Vaporizer, bzw. Vaporisatoren Händlern erfahren. Paypal scheint nun auch die Geräte zur Nutzung von problematischen Substanzen aufs Korn zu nehmen. Das sollte dann in naher Zukunft auch auf Händler von Bong & Co zukommen. Daher wird es höchste Zeit, dass es eine diskrimminierungsfreie Alternative zu Paypal gibt. Vielleicht sollte man auch rechtlich prüfen lassen, ob Paypal gegen geltende europäische Richtlinien zur Anti-Diskrimminierung verstößt.

Wir werden euch auf dem Laufenden halten und wieder berichten.

 

Autor: Daniel Schönborn

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