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ASPIRE meets CANNABIS – Erster Dual Coil Keramik-Verdampfer für Cannabis Extrakte

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ISPIRE ist eine Tochterfirma der Mutter ASPIRE aus Shenzhen, ein riesiger E-Zigaretten Hersteller aus China. ASPIRE wurde 2013 gegründet und ist eine der ältesten und einflussreichsten eZigaretten Marken in der Branche. Wer kennt nicht die Nautilus Serie? Der ASPIRE Nautilus ist seit 2014 am Markt verfügbar und hält sich seither gegenüber der Konkurrenz, welche im Dreimonatstakt neue Produkte vorstellt. ASPIRE ist bekannt für preiswerte Qualitätsprodukte und schafft sich dabei selbst eine Fan-Base.

Mit der ersten ISPIRE Serie erschließt ASPIRE nun einen neuen Markt, nämlich die Welt des Cannabis. In den Vereinigten Staaten von Amerika ist das Verdampfen von Cannabis-Extrakten schon weit verbreitet. Erst Ende 2019 waren mit Vitamin-E-Acetat verunreinigte THC-Kartuschen Auslöser für einige Todesfälle in den USA. Aber auch andere Verunreinigungen, wie zum Beispiel zurückgebliebene Öle und Fette, können schwere Lungenkrankheiten verursachen. Man sollte daher nur auf kontrolliert produzierte Cannabisextrakte, speziell zum Dampfen ausgelegte Produkte zurückgreifen. Für die Marktbreite sorgt wie immer der technische Fortschritt. Durch aufwendige Destillations- und Extraktionsverfahren gibt es seit Anfang 2020 vermehrt Anbieter von CBD Extrakten, welche THC-frei sein können, mindestens jedoch die THC-Grenze von 0,2% nicht überschreiten. Dabei variiert die Menge an weiteren Cannabinoiden in den Extrakten, auch genannt Destillaten, stark. In einem weiteren Artikel werden wir auf die gesetzliche Regulierung von Cannabis-Extrakten genauer eingehen.

Auch die großen Hersteller für medizinisches Cannabis, wie zum Beispiel Aurora Cannabis Inc., haben neben THC Extrakten auch CBD Vape Cartridges, sprich CBD Kartuschen im Portfolio. Bei dem abgebildeten Produkt handelt es sich um ein winterisiertes Destillat mit 0 bis 100 mg/g THC und 500 bis 700 mg/g CBD. Aufgrund des hohen THC-Wertes ist dieses Produkt in Deutschland nicht verkehrsfähig.

  Quelle: https://www.auroramedical.com/products/aurora-510-vape-cartridge-cbd

 

Neben dem Cannabis-Extrakt ist der eigentliche Hauptdarsteller die Kartusche als solches. Hier gibt es verschiedenste Modelle und ähnlich dem eZigaretten Markt sieht man eine schnelle Entwicklung. Als der Markt vor ca. zwei Jahren an Fahrt aufnahm, hat man eZigaretten Verdampfer für den Gebrauch mit Cannabis-Extrakten umfunktioniert. Diese alten Extrakt-Verdampfer hatten einen auf Draht und Baumwolle basierenden Verdampferkopf. Das Extrakt wird durch die Baumwolle angesaugt und in einer kleinen Kammer namens Kamin, wurde der Dampf zu Tage befördert. Grundsätzliches Problem bei diesem Aufbau ist die Watte, welche sehr schnell verklebt und nach kurzer Zeit nicht mehr genügend Flüssigkeit ansaugt. Es kommt zu Dry-Hits und durch das Kokeln der Watte entstehen vermeidbare Schadstoffe. Eine weiterer Fehlerquotient ist die Heizspirale. Hier können durch Oxidation viele verschiedene gefährliche chemische Verbindungen entstehen, die man nicht inhalieren sollte. Die folgende Abbildung zeigt eine oxidierte Heizspirale mit verkokelter Watte.

Oxidation Heizspirale

 

Als zweite Generation kamen ab Mitte 2019 die Vollkeramik Verdampfer. Einzigartig und neu war bei diesen Modellen, dass eine Heizspirale in Keramik eingebettet ist und das Extrakt nicht mehr mit Watte oder Draht in Berührung kommt. Diese Bauart verhindert die Oxidation der Heizspirale und die damit verbundenen schädlichen Nebeneffekte. Es kommt zu einer sauberen Verdampfung. Sauber insofern, dass man ein gutes Cannabis-Extrakt rückstandfrei verdampfen kann. Diese Single Core Ceramic Cartridges werden vom Hersteller befüllt und können in der Regel nicht wiederverwendet werden. Im folgenden Bild siehst du einen Keramik-Verdampfer der ersten Generation mit einem Core, einer Kammer. 

Die neueste Generation für 2020 bringt nun ISPIRE auf den Markt. Die patentierte Ducore Technologie verfügt über zwei Keramik-Kammern, du welche eine rückstandsfreie Verdampfung von Cannabis-Extrakten möglich gemacht wird. ASPIRE stattet seine ISPIRE Ducore Serie mit einer Buttom-Airflow-Control aus. Bisher war das für die Anwendung mit Cannabis-Extrakten unüblich und nur aus dem eZigaretten Segment bekannt und viel eingesetzt. Mit einer Airflow-Control kannst du nicht nur den Zugwiderstand individuell einstellen, sondern bietet auch eine freie Wahl wie stark der „Hit“ werden soll. Du kannst ebenfalls frei wählen, ob du den ISPIRE Ducore Verdampfer Mund-zu-Lunge (MTL) oder per Direktinhalation (DL) dampfen möchtest.

ISPIRE Ducore Dual Coil Ceramic Cartridge

  Buttom-Airflow-Control

 

Die ISPIRE Ceramic Cartridge Series wird für die Nutzung im Voltmodus empfohlen. Bei 3,3 bis 4,2 Volt kann man diese Keramikverdampfer ideal nutzen. Durch das 510er eGo Gewinde können die ISPIRE Verdampfer auf jeden herkömmlichen Akkuträger aufgeschraubt werden. Das Produkt wird mit Hygieneschutzkappen auf dem Mundstück und am Gewinde ausgeliefert. Somit kann nach dem Befüllen ein sauberer und trockener Transport gewährleistet werden. Zum Befüllen schraubt man das mit der Top-Cap verbaute Mundstück einfach ab. Dichtungsringe sorgen dafür, dass nichts auslaufen kann.

Nach ersten Tests sind wir mit diesem Produkt sehr zufrieden und können es uneingeschränkt empfehlen. Über folgenden Link können Sie die Produkte von ISPIRE im GermanDampfer Onlineshop einsehen.

https://www.germandampfer.net/cbd-thc-verdampfer/

 

Autor: Daniel Schönborn

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2 Kommentare

  1. Kenny

    25. September 2020 beim 10:19

    Looks really awesome!

    Antworten

  2. Simon Bohn

    25. September 2020 beim 10:21

    Really love it.

    Antworten

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