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Flavour Ban in den USA

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Flavour Ban in den USA

Seit Wochen gibt es immer wieder neue Nachrichten zu dem angestrebten Aromastoffe-Verbot in e-Liquids für e-Zigaretten. US-Präsident Donald Trump und seine Berater wollten gerne ein generelles Verbot von süßen und minzigen Aromen erwirken, um einen noch besseren Jugendschutz herzustellen. Schlussendlich hat man eine relativ harmlose, erste Gesetzesänderung beschlossen. Ab Februar 2020 dürfen keine „Disposible e-Cigarettes und Pods“, sprich mit süßen und minzigen e-Liquids vorbefüllte Einwegverdampfer, verkauft werden. Für den US-amerikanischen Hersteller JuuL hat diese Entscheidung weitreichende Konsequenzen. Bereits vor Wochen hat die Unternehmensführung von JuuL über die Presse verlauten lassen, dass Entlassungen der Belegschaft drohen und eine Unternehmensverlagerung die Folge sein könnte. JuuL Labs Inc. bietet ein Pod-System mit vorbefüllten Einwegkartuschen an und hatte im Jahr 2018 einen Umsatz von ca. 2 Milliarden USD und einen Marktanteil von 75% in den USA.

Auch wenn der Markt der Einwegkartuschen in den USA und Europa immer noch relativ groß ist, werden weitere Gesetzesänderungen in den nächsten Jahren zwangsläufig zu einem veränderten Konsumverhalten führen. Betrachtet man die Punkte Ressourcen und Umwelt, sind Pod eZigaretten mit Einwegverdampfern für den mehrheitlichen Konsum nicht tragbar und weit entfernt von nachhaltig. Die Lösung existiert bereits seit Jahren parallel und bietet durch immer bessere Verdampfungssysteme eine nikotinfreie Alternative zur Tabakzigarette. Nachfüllbare Verdampfer können mit selbst gemischtem eLiquid (PG/VG + Aroma + Nikotin) oder fertig gemischten Aromaliquid, wahlweise mit oder ohne Nikotin, betrieben werden. Die Auswahl an eZigaretten mit wiederbefüllbaren Verdampfern und eLiquids ist bereits riesig und Neuheiten werden von Millionen Besuchern auf unterschiedlichsten Dampfermessen weltweit bestaunt. Die Welle eZigarette kann nicht mehr gestoppt, nur besser reguliert werden. Und da haben die US-Amerikaner im Vergleich mit der Europäischen Union (EU) noch einiges aufzuholen. Mit dem Tabakerzeugnisgesetz (TPD2) der EU wurden bei uns im Jahr 2016 wesentliche Spielregeln am Markt für eZigaretten festgelegt und wir erwarten auch im Bereich der Verwendung von Aromen und Zusatzstoffen noch einige Veränderungen. Gute Hersteller kennen sich jedoch mit den gesundheitsgefährdenden Aromen aus und meiden die Verwendung seit Jahren. Um für Verbraucher den Markt sicher zu machen, müsste die USA weitreichendere Änderungen betreffend der Inhaltsstoffe für eLiquids und der Verwendung von Rohstoffen bzw. den Ausschluss der Verwendung bestimmter Rohstoffe für die Herstellung von eZigaretten beschließen.

Fazit: Der „Flavour Ban“ betrifft grundsätzlich nur Pod System und Einwegkartuschen mit süßen und minzigen Aromen. Menthol und Tabakaromen in Pods können bis auf Weiteres weiterverkauft werden. Süße und minzige Einweg e-Shishas werden damit bald überall in den USA verschwinden. Shake & Vape Liquids und andere Ready-to-Use eLiquids sind nicht betroffen, auch nicht die nachfüllbaren Verdampfer. Es bleibt also erst einmal bunt und süß in den USA. Sollte sich etwas tun, werden wir wieder berichten.

Quelle <a href=“https://www.freepik.com/free-photos-vectors/travel“>Travel photo created by freepik – www.freepik.com</a>

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