SMOK X-Priv- Review

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Die X-Priv aus dem Hause SMOK soll der Nachfolger der allseits bekannten Alien 220
werden. Ob der Mod es schafft diese, doch recht großen Fußstapfen auszufüllen wird dieser
Test zeigen.Bezüglich des Designs stehen bis jetzt 9 unterschiedliche Farben zur Auswahl, die alle mit einem Spiegellackeffekt versehen sind.

 

Die Front ziert die größte Neuerung der X-Priv, das großzügige Farbdisplay. Unter dem Bildschirm befinden sich die + und – Tasten sowie ein USB Port zum Laden und Updaten der Firmware. Auf der Rückseite befindet sich die mit einem Wabenmuster versehene Akkuklappe, die von vier starken Magneten an Ort und Stelle gehalten wird. Der für SMOK typische, lange Feuertaster befindet sich an der Seite.

Über das mit einem 3-Klick aufrufbare Menü lassen sich bequem alle Einstellungen mit den + und – Tasten sowie dem Feuertaster vornehmen. Zur Auswahl stehen die Dampfmodi Watt, Temperatur sowie ein Memorymode. Für den Watt- und den Memorymode gibt es jeweils noch drei Preheat Optionen. Weiter lassen sich über das Menü noch der Puffcounter sowie die Displayfarbe konfigurieren. Leider hat SMOK es hier verpasst die Möglichkeiten des neuen Farbdisplays voll auszunutzen. So werden durch die Farbe lediglich dekorative Elemente hervorgehoben.


Mit 225 Watt maximaler Leistung ist die X-Priv eine der leistungsstärksten Akkuträger am Markt und kann es auch mit niederohmigen Wicklungen, mit bis zu 0,1 Ohm und im Temperaturmodus sogar bis zu 0,05 Ohm, aufnehmen.Im Test zeigte die X-Priv viele Verbesserungen, verglichen mit der Alien 220 im Bereich der Verarbeitung auf. Die bei der Alien beinahe obligatorischen Lackschäden blieben komplett aus. Hinzu kam das angenehme Handgefühl, das durch den neuen Lack entsteht. Auch das Innenleben des Mods ist wesentlich hochwertiger und durchdachter als noch bei den vorherigen Generationen. So sind zum Beispiel die + Pole gefedert.

Beim Dampfen machte die X-Priv ebenfalls eine gute Figur. Der lange Feuertaster überzeugte, wie bereits bei anderen SMOK Modellen durch eine angenehme Handhabung. Auch Latenzen waren beim Feuern kaum merkbar. Auch das Design gefiel mir sehr gut. Klare runde Formen harmonieren perfekt mit dem Glanzeffekt des Lackes, wobei allerdings die Anfälligkeit der Oberfläche für Fingerabdrücke und schlieren ein wenig das Bild trübt. Ist die X-Priv nun ein würdiger Nachfolger der Alien 220? Die Frage kann man mit einem klaren Ja beantworten. Viele der Schwächen des Alien ATs wurden bei der Entwicklung der X-Priv berücksichtigt und bereinigt. Zwar wäre immer noch Raum nach oben für Innovationen, allerdings ist der Mod auch so eine schöne und lohnenswerte Bereicherung
für jeden Dampfer.

Bewertung
GermanDampfer Bewertung
Zusammenfassung
85 %
GermanDampfer - Bewertung
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