Vaporesso Tarot Pro – Review

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Auf der Suche nach einem 150-W-Mod mit edlem, modernen Design? Vielleicht ist dann der Vaporesso Tarot Pro genau die richtige Wahl. Beim Auspacken besticht der Tarot schon auf den ersten Blick durch sein sehr edles und elegantes Design, sowie die merkbar gute Verarbeitung.

Im Lieferumfang enthalten ist neben dem Akkuträger noch ein ebenfalls sehr stabil gearbeitetes USB-Ladekabel mit Aluminiumsteckern und einer zusätzlichen Kabelummantelung aus einem Aluminiumnetz. Mit einem Leergewicht von rund 175 g liegt der Mod angenehm schwer in der Hand, während die glatte Oberfläche sich sehr gut anfühlt. Die Seiten sind mit einem der 3 wählbaren Muster bestückt und sind einseitig abnehmbar um das Akkufach zu öffnen. Gehalten wird die Kappe von zwei starken Magneten, die sie sicher an Ort und Stelle halten. Das Akkufach bietet Platz für zwei 18650er Akkus und ist mit federgelagerten Pins ausgestattet, die die Akkupole schonen. Über den eingebauten USB-Anschluss können Softwareupdates vorgenommen und die Akkus geladen werden. Der 510er Anschluss macht ebenfalls einen sehr gut verarbeiteten Eindruck. Das auf einer der schmalen Seiten installierte Display ist gut lesbar und zeigt alle relevanten Informationen auf einen Blick. Die Bedienung über die unter dem Display positionierten + und – Tasten sowie der Menütaste, funktioniert ausgezeichnet und ermöglicht es ohne großen Aufwand zwischen den einzelnen Modi zu wechseln.

 

Über dem Display befindet sich der Feuerknopf, welcher über einen gut spürbaren Anschlagpunkt verfügt. Zur Verfügung stehen hier die klassischen Modi Watt, Temperature Mode und Bypass. Zusätzlich stehen der sogenannte CCW sowie CCT Mode zur Auswahl, welche ein Dampfen mit einer am PC oder über das Menü definierten Leistungs- bzw. Temperaturkurve ermöglichen.

 

Dieses Feature erweist sich insbesondere bei trägen Drähten als sehr praktisch, da hierdurch der “Zug” mit einer hohen Leistung bzw.. Temperatur begonnen und dann mit abfallender Leistung beendet werden kann. Hierdurch bleibt der Draht während des Ziehens auf einer mehr oder weniger gleichen Temperatur. Allgemein ist der Tarot Pro über seine Firmware sehr stark individualisierbar. So kann man neben einem eigenen Logo hier auch die Temperaturkoeffizienten der einzelnen Materialien verändern. Eine weitere positive Eigenschaft des Tarot Pro ist seine automatische Atomizererkennung, die nicht nur den Widerstand ausliest, sondern direkt eine für das Material und den Widerstand optimale Leistung vorschlägt. Meist stimmt diese Empfehlung auch.

Lediglich bei sehr komplexen Drahtarten wie z. B. einem Caterpillar liegt die Angabe meist unter der benötigten Leistung. Der Tarot feuert beim Dampfen ohne eine merkliche Latenz und sorgt somit bereits beim ersten Ziehen für den gewünschten Dampf. Zusammenfassend kann ich den Tarot Pro nur empfehlen. Durch seine Zusatzfunktionen ist er sowohl für Einsteiger als auch Dampfveteranen geeignet. Dank des Designs ist er ein Mod, den man auch ohne Bedenken zu gehobeneren Anlässen nutzen kann. Für rund 70 € erhält man einen stabilen und sehr schönen Akkuträger mit herausragenden Einstellmöglichkeiten. Eine absolute Kaufempfehlung.

Artikel von Daffy Dub – GermanDampfer Team

Bewertung
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Zusammenfassung
Dank des Designs ist er ein Mod, den man auch ohne Bedenken zu gehobeneren Anlässen nutzen kann. Für rund 70 € erhält man einen stabilen und sehr schönen Akkuträger mit herausragenden Einstellmöglichkeiten. Eine absolute Kaufempfehlung.
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