Fenix Vaporizer Review

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Wir haben den Fenix Vaporizer, der kalifornischen Firma WEECKE Ltd., nun ausführlich getestet und das ist unsere Review für euch.

Setinhalt

  • FENIX Vaporizer schwarz
  • Dabber
  • Pinzette
  • Reinigunsbürste
  • Wachs- und Öltonne
  • 4 x Dichtungsringe
  • 2 x Siebe
  • USB Micro Ladekabel
  • Bedienungsanleitung in Englisch

 

 

 

 

Der Fenix ist ein tragbarer Konvektionsverdampfer, der mit seinen 2 Modi einen unterschiedlich dichten Dampf erzeugt. Der Fenix Vaporizer verfügt außerdem über einen soft und einen normalen Modus, die jeweils in 4 Temperaturstufen wählbar sind.

  • 170°C (Grün)
  • 180°C (Blau)
  • 190°C (Violett)
  • 210°C (Rot)

 

Die verschiedenen Temperaturen werden mit unterschiedlicher Lichtfarbe der LED an der Mundstück Kappe angezeigt. Im erweiterten Modus blinkt die LED Leuchte während des Heizvorganges schneller als im Soft-Modus. Die LED leuchtet durchgängig wenn die voreingestellte Temperatur erreicht ist. Dieser Vorgang dauert je nach Temperatur bis zu max. 40 Sekunden. Das ist im Vergleich zu anderen Vaporisatoren eine sehr schnelle Heizphase.

 

Das Gehäuse besteht aus einem keramischen Werkstoff mit guten Wärmeleiteigenschaften, die ein schnelles Abkühlen des Gerätes begünstigen. Ausgestattet mit einem Taster lassen sich alle Funktionen steuern:

 

  • Ein- und  Ausschalten: fünfmaliges Drücken
  • Nächste Temperaturstufe: zweimaliges Drücken
  • Wechseln der  Modi: 3 Sekunden gedrückt halten

 

Fest verbaut wurde ein 2200mAh Lithium Akku, der für über 300 Ladezyklen halten soll. Und per Micro-USB in ca. 1h 40min voll aufladen ist. Abhängig vom zu verdampfenden Material und der gewählten Temperaturstufe, hält der Fenix Vaporisator für 4 bis 5 Durchgänge bzw. 40 bis 45min. Im Gebrauch schaltet sich der Fenix nach ca. 4,5 Minuten automatisch ab.

 

Ein leichtes und sauberes Befüllen ermöglicht die trichterförmige Öffnung an der Kräuterkammer. Die Edelstahlkammer bietet Platz für ungefähr 0,2 Gramm Kräuter. Mit der mitgelieferten Wachs- und Öltonne lassen sich auch wachsartige und flüssige Substanzen verdampfen. Der Deckel schließt magnetisch und ist somit verschleißfrei. Da der Deckel über kein besonderes Kühlsystem verfügt, ist der Dampfkanal sehr kurz und die damit verbundenen Reinigungsarbeiten sehr gering.

 

Das patentierte Konvektionsheizsystem, welches auf höchster Temperaturstufe, innerhalb von 38 bis 40 Sekunden betriebsbereit ist, ermöglicht ab dem ersten Zug dichten Dampf. Die Kräuter werden in einer Edelstahlkammer mit einem warmen Luftstrom erwärmt. Im Inneren des Gerätes ist zu sehen, dass der Komplette Luftstromkanal mit einem Edelstahlröhrchen isoliert ist. Sensoren sorgen für ein gleichmäßiges und effizientes Ausdampfen. Ein Sensor misst die Temperatur an der Kräuterkammer. Ein weiterer Sensor, unten an der Öffnung der Rückseite, erkennt die einströmende Luft. Sobald Luft einströmt, wird nach geheizt. Der Temperatursensor an der Kammer verhindert eine Überhitzung der Kräuter. Nach der Nutzung ist das Gerät sehr leicht zu reinigen. In der Keramikkammer hält kein Schmutz und nach unseren Tests ist die Kammer immer noch sehr sauber.

 

Der Vaporizer erzeugt dichten und neutral schmeckenden Dampf und kann die Temperatur sehr gut halten. Verglichen mit dem Crafty von Storz & Bickel, ist der Dampf weniger dicht aber dafür nicht so reizend. Dennoch leistungsstark mit ordentlicher Wirkung. Den Vergleich mit dem Crafty werden wir in einem anderen Beitrag genauer behandeln, denn da gibt es noch viel mehr zu berichten.

Die Kräuterkammer hat aus unserer Sicht eine optimale Kapazität. Mengen von 0,15 Gramm reichen für ausreichend dichten Dampf und einige Züge. Dies ermöglicht einen sparsamen Verbrauch.

Fazit

In unseren Tests wurde der Fenix Vaporizer ungefähr 140-mal benutzt. Offensichtliche erkennbare Nachteile sind der fest verbaute Akku und die eingeschränkte Temperaturwahl. Es fehlt für eine Bestnote die stufenlose Temperaturregulierung, denn zwischen 200°C bis 205°C lassen sich bei manchen Kräutern die besten geschmacklichen Ergebnisse erzielen. Trotzdem finden wir die gewählten Temperaturstufen für Einsteiger absolut ausreichend. Für 90-100 Euro ist der Fenix, trotz fest verbautem Akku, sehr günstig. Das Durchhaltevermögen je Ladezyklus hat uns ebenfalls beeindruckt im Vergleich zu anderen Konkurrenten, die als wahre Energiefresser gelten. Uns ist derzeit kein Pocket Vaporizer bekannt, der für diesen Preis, solch eine Dampfleistung bringt. Die Verarbeitung ist sehr gut, und durch die gummierte schwarz-matte Oberfläche ist die Haptik sehr angenehm. Alle notwendigen Ersatzteile, wie zum Beispiel Mundstück, Top Cap, Dichtungsringe und Reinigungsmaterial kann man nachkaufen, so dass ein langer Betrieb gesichert ist. Einmal getestet, verfällt man dem Fenix und man gibt ihn nicht wieder her.

Der Fenix Vaporisator bekommt von uns eine klare Kaufempfehlung.

Bewertung
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Zusammenfassung
Der Fenix Vaporisator bekommt von uns eine klare Kaufempfehlung.
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