Eleaf Melo 4 -Review

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Der MELO 4 von Eleaf iSmoka ist der offizielle Nachfolger des erfolgreichen MELO 3 und liegt mit ca. 25 € im günstigen Preissegment. Im Lieferumfang enthalten sind zwei zusätzliche Dichtungsringe sowie neue EC2 Coils, der eine mit 0,5 Ohm und der andere mit 0,3 Ohm.

Auf den ersten Blick fällt einem zunächst das neue Design der Topcap auf, die durch eine kleine, kegelförmige Erhebung nun fließend in das wechselbare Drip Tip übergeht. Auch ansonsten wurde das Design des MELO 4 im Vergleich zu seinem Vorgänger vollständig überarbeitet, wodurch er ein elegantes und zeitloses Erscheinungsbild erhielt, das auf jedem Mod eine gute Figur macht. Ein weiterer Pluspunkt erhält die Farbvielfalt für diesen Verdampfer, hier findet sicher jeder seine Lieblingsfarbe. Überarbeitet wurde auch das Top-Fill-System, dass nun ein Befüllen durch einfaches zur Seite Schieben der Top Cap ermöglicht. Auch die AFC (Airflow Control) wurde vollständig überarbeitet und ist nun über zwei seitliche Schlitze und einen drehbaren Ring steuerbar.

Der vorinstallierte Coil, sowie der separat verpackte Verdampfer sind ebenfalls Neuerungen.Insgesamt wirkt der Verdampfer sehr gut verarbeitet. Alle Gewinde lassen sich sehr leicht drehen und auch der Schiebemechanismus zum Befüllen, sowie der AFC-Ring sind wertig gearbeitet. Als kleiner Negativpunkt wäre der nicht schraubbare Pol zu erwähnen, was jedoch Standard bei den meisten Fertigcoilverdampfern ist. In diesem Fall fasst der MELO 4 Tank 2 ml.

Er ist allerdings auch in einer 4,5-ml-Variante erhältlich, bzw. man kann sich auch den größeren Tank als Ersatzteil bestellen.

Für den Test wurde sowohl der 0,3 Ohm als auch der 0,5 Ohm Coil nacheinander intensiv gedampft. Befüllt wurde der Eleaf MELO 4 mit selbst gemischtem eLiquid mit einem Mischverhältnis von 80/20 (VG/PG), 3 mg Nikotin und dem Aroma Banana Explosion von Urban Juice. Beim Betanken fiel mir direkt die im Vergleich zu anderen Verdampfern größere Füllöffnung auf, die auch die Verwendung dickerer Pipetten ermöglicht.

Ich dampfte beide Coils längere Zeit mit aufsteigenden Leistungen von 30W bis 80W. Hierbei zeigte sich direkt zu Beginn der Vorteil der relativ kleinen Verdampfer und dem verbauten Kanthaldraht. Bereits bei 30W produzierten beide Verdampfer prompt eine angenehme Menge Dampf, der durch ein nuancenreiches Aroma überrascht. Bis 60W verdichtete sich der Dampf immer mehr, während das Aroma zwar an Facettenreichtum verlor, gewann es jedoch stark an Intensität. Erhöht man die Leistung aber weiter, wird die Topcap schnell zu heiß. Entgegen den Angaben auf den Verdampfern würde ich daher für beide Verdampfer einen Leistungsbereich von 30W bis 65W empfehlen.

Der Versuch, den MELO 4 mit dem mitgelieferten Drip Tip MTL(Mouth to Lung) zu dampfen, scheiterte, auch bei fast vollständig geschlossener Airflow. Direct to Lung (DL oder auch DTL) lässt er sich sowohl bei komplett offener als auch bei halb geschlossener Airflow angenehm ziehen.

Der MELO 4 präsentiert sich in einem neuen Gewand und mit neuer Technik. Durch seine einfache Handhabung, eine angenehme Dampfproduktion und einen günstigen Preis bietet er nicht nur Dampfneulingen einen optimalen Einstieg in das Subohm Dampfen, sondern ist auch für Fortgeschrittene eine interessante Lösung für eine kleine mobile Kombi. Insbesondere der hervorragende Geschmack kann selbst erfahrene Vaper noch begeistern.

Artikel von Daffy Dub – GermanDampfer Team

 

Melo 4 - Review
test 1
test 2
Zusammenfassung
Wer den Melo 3 bereits sehr gut fand wird den Melo 4 lieben. Einfach zu reinigen ist der Melo 4 ebenfalls. Der Geschmack und Dampf eines Melo ist auch ein sehr gutes Argument für den Melo 4. Die neuen Coils sorgern wieder für guten Geschmack und langlebigkeit, wobei sich manch anderer Hersteller durchaus mal was abschauen könnte. Jetzt mit dem Melo 4 vo
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